Bildungsurlaub NRW


Fördergeber:
Die Landesregierung NRW hat im Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) den Umfang, Inhalt und Anspruch des Bildungsurlaubs für NRW geregelt.


Förderhöhe:
Bildungsurlaub ist eine Freistellung von der Arbeit zum Zwecke der beruflichen und politischen Weiterbildung in anerkannten Bildungsveranstaltungen bei Fortzahlung des Arbeitsentgeltes. Anspruch besteht jährlich bis zu 5 Arbeitstagen. Der Anspruch von zwei Kalenderjahren kann zusammengefasst werden.


Zielgruppe:
Der Bildungsurlaub ist ein Element des lebensbegleitenden Lernens von Angestellten und Arbeiter/-innen.


Persönliche Voraussetzungen:
Arbeiter/-innen und Angestellte, deren Beschäftigungsverhältnisse ihren Schwerpunkt in NRW haben, Heimarbeiter/-innen, arbeitnehmerähnliche Personen.
Ein Anspruch besteht nach sechsmonatigem Bestehen des Beschäftigungsverhältnisses.
Ein Rechtsanspruch besteht erst in Betrieben und Dienststellen ab 10 Beschäftigte.
In Betrieben zwischen 10 und 50 Beschäftigte entfällt der Freistellungsanspruch für das lfd. Kalenderjahr, wenn bereits 10 % der Beschäftigten im lfd. Kaldenderjahr freigestellt worden sind.


Anforderungen an die Weiterbildung:
Der Bildungsurlaub dient der beruflichen und politischen Weiterbildung sowie deren Verbindung. Er muss nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) anerkannt sein.
Bestimmte Lehrgänge des BZI erfüllen diese Voraussetzung. Bitte sprechen Sie uns an.


Antragsweg:
Möglichst frühzeitig, spätestens jedoch 6 Wochen vor Beginn der Bildungsveranstaltung hat der Beschäftigte den Arbeitgeber über die geplante Inanspruchnahme, den Inhalt und den Zeitraum schriftlich zu informieren.


Ansprechpartner:
Informationen zur Beantragung und Durchführung von Bildungsurlaub finden Sie unter www.bildungsurlaub.de oder sprechen Sie uns an.